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Verschickungskinder

VERSCHICKTE KINDER

Kinder, die körperlich nicht ganz fit sind, wurden für ein paar Wochen, meist ganz alleine mit dem Zug, zur Kur geschickt. Eine weit verbreitete Praxis in Deutschland nach 1949 bis in die 1990er Jahre. So harmlos das klingt, so traurig sind die Geschichten von uns sogenannten Verschickungskindern. Wir erfuhren Gewalt und Demütigungen statt Ruhe und Erholung. Als Erholungsort getarnt, aber für illegale Arzneimittelversuche benutzt und teilweise auch noch sexuell missbraucht. So wurden wir regelmäßig geschlagen, gedemütigt, unterdrückt, isoliert, benutzt, mit dem Ergebnis, dass wir ein Leben lang gekennzeichnet sind, sei es psychisch und/oder physisch.

Ich hoffe, du findest hier etwas Hilfe für deine Aufarbeitung. Versuche nicht alles alleine durchzustehen.

Ich selbst war im Alter von 6 Jahren und 10 Jahren jeweils 6 Wochen in einem Heim in Bad Dürrheim. Ohne Hilfe wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin.

TRAU DICH, FRAG NACH

                   DENN DU BIST NICHT ALLEIN !
  • schlimme Kindheit
  • Erinnerungen
  • Aufarbeitung
  • im Alter

Kindersanatorien Luisenheim und Haus Hohenbaden

In diesem Gebäude wirkte ein früherer NS-Arzt und testete heimlich Medikamente an Kindern: Das frühere DRK-Kindersolbad in Bad Dürrheim

Leider war meine Kindheit nicht ganz so toll, wie vielleicht Einige glauben.

Meine Eltern schickten mich 2 mal zur Kinderkur, nichtwissend, was mit uns Kindern dort geschah.
Es geht um den an sich hübschen Ort Bad Dürrheim, eher noch um die Heime "Luisenheim" und "Haus Hohenbaden".
(hier ein paar <<Postkarten Bad Dürrheim>> )

Hier wurden Kinder (auch ich) für menschliche Versuche missbraucht, im Dienste des DRK unter der Führung des Nazi-Arztes Dr. Hans Kleinschmidt(war als Gutachter an mehreren hundert Fällen der Kinder-Euthanasie verantwortlich beteiligt // NSDAP Mitgliedsnummer 4.502.576).

Seit ein paar Jahren gibt es tatsächlich Bücher und TV-Berichte über die Verschickungskinder, ja, so wurden wir genannt.

Wenn ihr einen Teil meiner Kindheit nacherleben möchtet, dann schaut mal hier einen Bericht der Sendung "Planet Wissen" an. Ein Bericht über "mein" Bad Dürrheim beginnt bei ca 1 Minute 58 Sekunden: Verschickungskinder – Leid statt Erholung in der Kinderkur

Was hinterläßt so ein Heimbesuch denn eigentlich bei einem?

Hier nur ein klitzekleiner Auszug aus den Hinterlassenschaften meiner beiden Heimaufenthalte:

  • Als ich nach meiner ersten TAP Knie-OP 2013 zur Reha war, konnte ich anfangs Nachts nicht schlafen. Ich hatte ein Einzelzimmer. Nachts hörte ich immer wieder Schritte und Geräusche, lag im Bett und hatte panische Angst. Immer wieder machte ich das Licht an um sicherzustellen, dass ich nicht im Bett festgebunden bin und jederzeit aufs Klo könnte. Auch musste ich ständig aufstehen, da ich unbedingt kontrollieren musste, dass ich nicht eingeschloßen wurde.
  • Bis heute habe ich noch richtige Angst bestraft zu werden, wenn ich den Teller nicht leer esse. Ergebnis! - bin extrem adipös.
  • Dank dort verordneter Solebäder und wie in diesen mit uns umgegangen wurde, habe ich "leichte" Angstzustände beim benutzen einer Badewanne, auch der Geruch von Salzwasser, macht mich nervös.

Bis vor Kurzem zweifelte ich an meinem Verstand. Doch nun, Jahre später, machen all diese Ängste und Träume einen Sinn. Auf Grund der Aufarbeitung und Berichterstattung über Verschickungskinder kam mir wieder vieles aus dem Gedächtnis zurück.

Da mir mein stellenweise seltsames Verhalten irgendwie peinlich war, kennen nicht viele diesen Teil meines Lebens. Ich bin immer nur als der Kasper oder der lustige Dicke bekannt.

.....aber ja, es gibt noch einen andern Roland in mir - und der hat manchmal "leichte" Panik-und Angstanfälle.

Dies möchte ich nun ändern, da ich weiß, dass ich nicht alleine bin.

Ich möchte auf dieser Homepage eher allgemeine Artikel und zugehörige Links bereitstellen, damit du dich in das Thema einarbeiten kannst.
Infos über meine Verschickung findest du unter "Erinnerungen".

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Arik Bauer:

>> Der Mensch stirbt nicht vom Gift,
der Mensch stirbt nicht vom Tod,
er stirbt vor lauter Todesangst,
er stirbt, wenn man ihm droht <<

von wegen ärztliche Vorschrift - quälen, das war ihr Ziel

Meine beiden Kuraufenthalte á 6 Wochen wegen "Asthma Bronchiales" und Untergewicht
Meine Eltern hatten niemals ein Auto. Wenn es etwas zu fahren gab, das nicht mit dem Fahrrad oder dem Zug zu erreichen war, da gabs den Arbeitskollegen meines Vaters (wir nannten ihn immer Onkel B. (den Namen möchte ich hier nicht nennen)); der fuhr uns dann dorthin.
So auch zu meinem ersten 6-wöchigen "Ausflug" nach Bad Dürrheim, es war Herbst 1967 (mit 6 Jahren) und zu meinem zweiten 6-wöchigen Aufenthalt im August 1971 (mit 10 Jahren).
Es gab vom Heim eine Packliste, damit nichts vergessen wurde. Doch bevor die Kleidung in den Koffer kam, wurden aber alle meine Kleidungsstücke mit Namensaufnähern versehen - das war Vorgabe.

(warum so viel auf der Liste stand ist uns Kindern ein Rätsel - oft trugen wir die gleichen Klamotten (auch Unterwäsche) tagelang. Uns mit frischer Kleidung zu versorgen war wohl zu aufwändig.)

abreisefertig auf der Treppe

mit Koffer und Tasche vor der Verschickung 1967
mit Koffer und Tasche vor der Verschickung 1967
ich bin der, der quer rüber hängt
ich bin der, der quer rüber hängt

Meine Schwester fuhr nicht mit nach Bad Dürrheim, sie musste zuhause bleiben bei Oma und Tante.
Da meine Eltern mir immer drohten "wenn du nicht parierst, kommst du in ein Heim" - und so dachten meine Schwester und ich, dass es nun soweit sei.
Deshalb schauen wir beide auch so begeistert auf dem Bild.

Also fuhren Mama, Papa, Onkel B. und ich mit dem Auto in den Schwarzwald.
Ich empfand die Anreise als extrem lange, 100 km ca. war für damalige Verhältnisse auch ne ganz schön lange Route.

Am Heim angekommen, da kam sofort eine "Tante" auf uns zu, nahm mich bei der Hand und ging mit mir ins Haus.
Verabschiedung? - Nein, das war nicht gewünscht, denn das war schon Teil der Erziehung.
Geweint habe ich natürlich, aber wie lange? - keine Ahnung.
Was bis zum Abendessen geschah, da fehlt mir jede Erinnerung.
Zum Abendessen saßen dann wir Kinder - eine Gruppe von ca. 30 Kindern (oder mehr) - an langen Tischen. Jeder bekam das Gleiche zu essen.
Da wurde auf "mag ich nicht", Unverträglichkeit und Appetit keine Rücksicht genommen.
Natürlich konnte ich anfangs vor Kummer nichts essen - doch da hatten die "Tanten" ein tolles Mittel dagegen.
Wenn ich den Teller nicht leer esse, reißen sie meinem Teddy ein Bein ab. Aus Angst stopfte ich das Zeug eben in mich rein.
Nach dem Essen begegnete mir ein Junge aus dem selben Dorf, aus dem ich kam. Es war Toni G., ein Klassenkamerad meiner Schwester und nur 1 Jahr älter als ich.
Da in dem Heim ca. 320 Kinder gleichzeitig untergebracht waren und wir alle in Gruppen aufgeteilt wurden, sah ich Toni G. nie wieder.

Auch nach dem Heimaufenthalt war Toni verschwunden - keine Ahnung, was mit ihm geschehen war.

... und unsere Eltern wussten nicht was zu deren Erziehungsmitteln gehörte:

  • Fallen stellen, Lügen, Listanwendung
  • Verschleierung, Manipulation, Ängstigung
  • Liebesentzug, Isolierung, Misstrauen
  • Demütigung, Verachtung, Spott
  • Beschämung, Gewaltanwendung bis zur Folter...

"Wissen, das nicht gefunden wird, ist wie Wissen, das nicht existiert"

zeigt die Liste der Strafen
zeigt die Liste der Strafen

Ab hier möchte und kann ich nur noch grob wiedergeben, an was ich mich so erinnere. Oft fehlen mir (noch) die Details.

Ich bekam z.B. keine Post in den 6 Kur-Wochen. Andere Kinder bekamen Post, die wurde jedoch einbehalten und erst bei der Entlassung mitgegeben; z.T. auch nicht, das lag dann an dem Verhalten des Kindes. Kinder, die ein Packet von zuhause geschchickt bekamen, sahen den Inhalt nie. Alles wurde sofort von den Schwestern einbehalten.

Wir Kinder selber durften eine Postkarte nach Hause schicken. Das war ein Stück weißer Karton, bei dem wir eine Seite mit Wachstropfen verzierten, eine der wenigen Möglichkeiten etwas basteln zu dürfen. Dann wurde der Karton auf Postkartengröße geschnitten und mit der Adresse versehen. Und dann kam der Text. Alle mussten dasselbe schreiben, der Text wurde vorgegeben. "Mir gehts gut, alles ganz toll, lauter solche Lügen". Wer den Text änderte, der hatte Pech - seine Karte wurde zerrissen und entsorgt, der Schreiberling selber natürich dafür auch noch bestraft. Eine zweite Chance eine Karte nach Hause zu schicken gab es nicht mehr; die Eltern erhielten also gar nichts.

Ich erinnere mich auch noch daran, dass auf dem "Spielplatz", den wir nie benutzen durften, ein Klettergerüst stand. Aber eines Tages sollten sich immer ein Teil unserer Gruppe irgendwie an dem Klettergerüst festhalten und dann in die Kamera lachen (man beachte die "fröhlichen" Gesichter der Kinder auf dem Foto).
Dieses Foto, ein Beweis wie gut es uns geht, wurde uns bei der Entlassung mitgegeben.
Nun erzähl mal deinen Eltern, dass alles schlecht war, nachdem du die Postkarte geschrieben und so ein tolles Foto mitgebracht hast. Außerdem hatten Ärzte immer Recht, das war die Auffassung meines Vaters. und "also Bitte!" Ordensschwestern sollen böse zu einem gewesen sein? - Niemals!
Da kann man als Kind erzählen was man will. Weißer Kittel = Halbgott in Weiß

Was wir alles tagsüber gemacht haben, da hab ich große Lücken, wir mussten viel ruhen und durften uns wenig bewegen. Außerdem wurden ja auch Medikamententest mit uns durchgeführt, die haben sicherlich auch zum Vergessen beigetragen.
Welche Medikamente da getestet wurden, da bin ich gerade am Recherchieren und werde diese Infos nachreichen, sofern ich welche erhalte.

Täglich mussten wir mehrmals in den Keller, dort war ein Raum mit einem extrem hohen Salzgehalt in der Luft. Wir mussten uns um einen großen Inhalator setzen und Lieder singen. Ganz besonders erinnere ich mich noch an das Lied "Von den blauen Bergen kommen wir".
Der ganze Raum war feucht, die Kleidung wurde feucht, obwohl wird weiße Mäntelchen mit Kapuze anziehen mussten.
Die "Tanten" hatten Handtücher, auf die sie am Ende einen Knoten machten. Wer nun nicht mitsang, weil das Atmen in dem Raum einfach permanent zum Husten reizte, der bekam "liebevoll" mit diesem nassen Handtuchknoten ein paar Schläge auf den Kopf und schon wurde wieder gesungen - natürlich weinend.

Beliebte Strafen ( zum Teil angelehnt an "schwarze Pädagogik " )
Wer beim Essen den Teller nicht leer aß, der mußte eben so lange sitzen bleiben, bis er leer ist. Es gab auch Kinder, die sich beim Essen übergeben mussten - egal, der Teller musste leer gegessen werden, mitsamt dem Erbrochenen. Warst du zu langsam beim Essen, wurde dir der Nachtisch einfach auf den Teller dazugekippt.

Essensreste gab es nicht. Ich aß mal einen Apfel und entsorgte den Apfelbutzen (so nennen wir Badener das Kerngehäuse) im Mülleimer. Kurz darauf kam eine "Tante" und zwang mich den Apfelbutzen, den sie aus dem Müll zurückgeholt hatte, aufzuessen, natürlich wurde ihre "Bitte" mit Schlägen bekräftigt.

Ich erinnere mich noch an die Heimfahrt, als mir meine Mutter einen Apfel gab und ich den bis auf den Stiel gegessen habe. Alle fanden das lustig, hatte der Bub etwa so argen Hunger? - Nein, Angst vor Schlägen hatte ich, sonst nichts.

Auch gab es feste Zeiten für den Toilettengang, wer den verpasste hatte eben Pech. Ich z.B. kann nicht auf Befehl. Man musste durchhalten bis zum nächsten Termin. Einige, auch ich, haben dadurch nachts ins Bett gemacht, mussten aber in den Ausscheidungen liegen bleiben bis zum nächsten Morgen. Wir konnten ja auch nicht heimlich aufs Klo, weil wir nämlich im Bett festgebunden waren. Es war verboten im Schlafsaal zu sprechen, zu weinen oder sonst irgendwelche Geräusche zu machen. Gerne kamen die "Tanten" zu uns, um uns mit Schlägen daran zu erinnern.

Wer Nachts ins Bett machte, musste morgens sein Bett abziehen, vor den Augen der anderen, und seine Wäsche von Hand waschen. Dann gings unter die Dusche und man wurde eiskalt abgespritzt. Natürlich wurde man vor den anderen Kindern auch noch bloßgestellt. Damit auch nicht vergessen wurde, diese Bettnässer bloß zu stellen, wurde bei diesen Kindern ein Handtuch am Bettende festgemacht

Sehr beliebt bei den Tanten waren auch Solebäder, das sind Badewannen (Kindergröße) voll mit lauwarmen bis kaltem Salzwasser. Die Wanne wurde so voll gemacht, dass einem das Wasser bis zum Kinn stand.
Auch hier galt wieder das Gesetzt "bewegen verboten" - dass das so bleibt, dafür sorgten die "Tanten" wieder mit den von ihnen geliebten nassen Handtüchern mit Knoten.

Gern angewandt wurde auch der Ausschluss aus der Gruppe. sprich: Isolation. Man wurde in einen dunklen Raum gesperrt, über mehrere Stunden, ohne dass jemand geschaut hätte, ob alles in Ordnung ist. (laut Berichten verstarben auch zig Kinder in diesen Kuren). Ich hatte Angst da niemals mehr rauszukommen.

Mittagsschlaf, klingt angenehm, war aber nicht so. Wir wurden sediert und auf alten Holzliegen festgebunden, damit wir uns nicht bewegen konnten - wir sollten ja auch an Gewicht zulegen. Bewegung gabs lediglich als Spaziergang. Hier wurden wir in einer Reihe aneinandergebunden, so mit ca. 1 Meter Abstand zum Vordermann. Gelaufen wurde im Schneckentempo, beschleunigen war nicht möglich, da sich eine "Tante" am Ende des Seiles angebunden hatte und das Tempo immer wieder verlangsamt. So sollte ebenfalls verhindert werden, dass wir das mühsam angefutterte Gewicht wieder verlieren (später erfuhr ich, dass eine "Kur" nur dann erfolgreich war, wenn das Kind zugenommen hatte).

Ziemlich heftig ist mir noch in Erinnerung die Strafe "im Sack". Man wurde in einen Sack gesteckt und die anderen Kinder MUSSTEN dann auf den Sack einschlagen und eintreten. Wer dies nicht tat, wurde ebenfalls in einen Sack gesteckt und....

Allgemeine Kennzeichen und Methoden der schwarzen Pädagogik [60 KB]



....evtl. wird der Text noch erweitert, im Moment bin ich aber mal fertig

Mai 2025:
Neulich traf ich eine Klassenkameradin, die damals nur 2 Häuser weiter wohnte. Wir verbrachten als Kinder viel Zeit miteinander. Nun gut, wie gesagt, wir trafen uns neulich und sind gemeinsam was trinken gegangen. Irgendwie und irgendwann kam das Thema meiner Verschickung auf den Tisch. Erstaulicher Weise meinte sie, immer eine arge Veränderung an mir festgestellt zu haben, wenn ich aus der Kur zurück gekommen war.
Das war das erste mal, dass mir jemand mitteilte, dass ich mich verändert hatte. Ein komisches Gefühl.....

gerne hätte ich Kontakt zu Verschickungskindern

Ich suche Gleichgesinnte, um mit ihnen über das Thema sprechen zu können.
Evtl. wäre es auch toll, jemanden zu finden, der mit mir nach Bad Dürrheim fährt, um sich das alles noch mal anzuschauen.
Meldet euch bitte, damit ich/wir das Thema aufarbeiten kann/können.

Musik, der Helfer in der Not






Dank künstlicher Intelligenz habe ich für mich ein Lied geschrieben, das mir bei der Aufarbeitung hilft.
Je nach Stimmung habe ich eine Version erstellt.


höre die hier deine Wunsch-Version

Rechte:
Text: Roland Häring
Musik und Gesang: KI von suno

Ich habs getan

Ich war vom 02. - 03. August 2025 in Bad Dürrheim

Gerne möchte ich euch an meinem Erlebnis Teil haben lassen.
Deshalb habe ich hier einen kleinen Bericht [709 KB] für euch.

Gerne dürft ihr Anderen den Bericht zeigen, ich hab nichts (mehr) zu verbergen.
Ich stehe zu meiner verkorksten Kindheit.

Falls jemand von euch auch mal nach Bad Dürrheim fährt, dem empfehle ich folgendes Hotel:Hotel Salinensee

Das Hotel liegt an einem tollen und ruhigen See und ist preislich nicht schlecht.
Das ist aber eine persönliche Empfehlung und keine aktive Werbung!

Einzelzimmer „Standard“ ohne Balkon, zum Preis von 90,00 Euro je Zimmer, incl. Frühstücksbuffet (84,00 Euro ohne Frühstücksbuffet)
Die ortsübliche Kurtaxe von 3,00 Euro p. Person wird separat berechnet.
Der hauseigene Wellness- und Spa- Bereich „Seeblick“ incl, Hallenbad, Finnische Sauna und Biosauna, Relaxbereich mit Ruheliegen und Vitalbar im Saunabereich steht den Hotelgästen täglich bis 21.00 Uhr zur Verfügung.
Stand: August 2025


Ich war erneut (vom 10. - 11. März 2026) in Bad Dürrheim
Wir waren eingeladen von Herrn Wahl (Besitzer der beiden Häuser Luisenheim und Haus Hohenbaden), zu einem kleinen Forum.
Uns wurde die Geschichte beider Heimat präsentiert und wir durften das Haus Hohenbaden nach all den Jahren besichtigen.
Abends trafen wir uns zum gemeinsamen Essen und reden/diskutieren.

Am zweiten Tag waren Angela K. und ich im Stadtarchiv Bad Dürrheim. Dort durften wir in der Vergangenheit rumstöbern aber leider keine Fotos machen (Datenschutz).
Auch trafen wir uns mit einem Mitglied des Vereins "Kunstschaffende und Freunde de Kunst Bad Dürrheim e.V." um das Aussehen der Stehle zu besprechen, die für uns in Bad Dürrheim gestellt werden soll.

Nachtrag:
inzwischen bin ich mir sicher, dass ich nicht 2 mal im selben Heim war, sondern 1 x im Luisenheim (´67) und 1 x im Haus Hohenbaden (´71)

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Angst vor der Pflege im Alter

Was passiert mit den Verschickungskindern eigentlich im Alter?

Gewalt in Pflegeeinrichtungen ist laut einer Befragung nicht selten. Viele Menschen haben deshalb Angst, in ein Altersheim zu müssen. Besonders einstigen Heim- und Verschickungskindern geht das oft so. Denn manche haben traumatisierende Erfahrungen gemacht.

// Werden wir im Alter etwa wieder so behandelt?
// Wie sieht es aus in deutschen Altersheimen?
// Sind wir wieder dem "Pflege-"Personal ausgeliefert?

Lena Gulhaus* hat sich schon mal mit Älteren unterhalten.
Lies und höre, was sie im "Deutschlandfunk Kultur" zu diesem Thema recherchiert hat

Ergebnis - jetzt hab ich auch Angst vorm Alter

wer ist Lena Gulhaus

Lena Gilhaus, geboren 1985, studierte Politikwissenschaften in Greifswald und Bonn.
Sie lebt seit 2009 in Köln als freie Radio- und Fernsehautorin für Wellen der ARD, meist den WDR und Deutschlandradio.
Ihre DLF-Radioreportage »Albtraum Kinderkur« wurde 2017 vom Grimme Institut unter die drei besten Reportagen für den Deutschen Radiopreis 2017 gewählt.
2022 gehörte ihr Folgebeitrag »Trauma Kinderverschickung – Das lange Schweigen der Politik« zu den Nominierten für den Alternativen Medienpreis 2022 in der Kategorie »Geschichte«.

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